Trainingslager Warnemünde 15. -16.10.2016

Geschrieben von Ines Hapke. Veröffentlicht in Training


Am Sonnabend morgen fuhren 21 Teilnehmer und Frau Hapke vom Bahnhof Güstrow mit dem Zug nach Warnemünde. Die Taschen waren in Herrn Mödes Auto verstaut und alle waren voller Vorfreude. In der Sportschule angekommen, erwarteten uns bereits Herr Möde und Herr Naß, die schon alles ausgeladen und die Zimmerschlüssel besorgt hatten. Die Zimmereinteilung war kein Problem, obwohl einige Trainingslager-Neulinge dabei waren. Schnell wurden die Zimmer bezogen und alle machten sich fertig zur ersten Trainingseinheit. Im Laufschritt ging es zum Strand, an dem nach der Fußgelenkarbeit im weichen Ostseesand ein kleiner Parcours mit verschiedenen Lauf- und Sprungvarianten über Minihürden, durch Fahrradreifen und um Pylonen anstand. Nach dem Mittagessen und der Mittagsruhe ging es wieder zurück an den Strand, wo etwas Fußgelenkarbeit und verschiedene, auch kräftezehrend Übungen am Hang zu absolvieren waren. Obwohl es ziemlich frisch war und auch regnete, hatten wir dabei eine Menge Spaß!

Den „Neptunlauf“ (der kleinere Langstreckenlauf auf Zeit) überstanden alle trotz feinem Regen und kräftigem Wind mit Bravour und überraschten mit tollen Ergebnissen. Geschafft freuten sich alle auf das Abendbrot. Die Meisten fieberten schon dem letzten Training des Tages entgegen, dem Krafttest. Hier wurde mit Dreierhopp, Situps, Klimmzügen, einem Lungenvolumentest, ab dem 15. Lebensjahr noch einem Ergometertest, die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen gemessen und dokumentiert. Danach hatten wir noch Glück und konnten etwas vom Feuerwerk erhaschen, welches zum letzten Auslaufen der „AIDAmar“ veranstaltet wurde. Diese fuhr dann sozusagen direkt an den Fenstern der Sportschule vorbei und so winkte der eine oder andere noch den Passagieren zu. Nach so einem anstrengenden Tag durften wir noch etwas fernsehen und fielen dann pünktlich ins Bett. Am Sonntag blies der Wind zum Glück nicht mehr so stark wie am Vortag. Kaum hatten wir unser Frühstück beendet, mussten wir schon unsere Zimmer räumen. Bevor wir unsere letzte Trainingseinheit begannen, gab es noch die Auwertung des Vortages und eigentlich auch schon die des Trainingslagers. Prima Ergebnisse jedes Einzelnen wurden benannt, aber auch Schwächen aufgezeigt. Meist waren es die Klimmzüge, die das Gesamtergebnis negativ beeinflussten. Nach dem Läufchen zum Strand, etwas Fußgelenkarbeit und einigen Reaktionsläufen war traditionell der große „Sternwartenlauf“ an der Reihe. Vom Teepott geht es immer am Strand entlang bis zur Sternwarte und wieder zurück. Alle bissen sich durch, schafften die Strecke nach spätestens 33 Minuten und auch die letzten wurden jubelnd in Empfang genommen. Müde, aber glücklich aßen wir Mittag, bevor es mit dem Zug zurück nach Güstrow ging. Traditionell schließt dieses Trainingslager die Draußensaison im Jahr ab und läutet die Hallensaison ein. Allerdings erwartet uns noch die Cross-Landesmeisterschaft in Bad Doberan. Wir denken, dass dieses Trainingslager eine gute Vorbereitung dafür war.

Bildergalerie (182 Fotos J.Möde / 12 Fotos A.Blaudzun) 

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