Gute Ergebnisse beim DKB-Nachwuchsmeeting

Geschrieben von Andy. Veröffentlicht in Wettkämpfe

Zum vierten Mal führte der SC Neubrandenburg das DKB-Nachwuchsmeeting für Sportler ab Altersklasse 14 durch. Für den LAC waren acht Wettkämpfer am Start; dazu kamen vier weitere ehemalige Mühl Rosiner Leichtathleten. In teilweise recht übersichtlichen Teilnehmerfeldern gelangen unseren Startern ansprechende Leistungen. In der AK 14 vertraten Leandra Kunkel, Marie-Sophie Uhlendorf, Erik Hühnel und Nils Seefeldt unsere Farben. Nach einer längeren Verletzungspause konnte sich Leandra in den Wurfdisziplinen testen und mit den neuen Wurfgewichten im Diskus (1kg: 23,22m) und Speer (500g: 22,30m) erste Bestmarken setzen; sie belegte im Diskus und mit der 3kg-Kugel jeweils Platz 2 hinter Marie-Sophie Uhlendorf, die in beiden Disziplinen persönliche Bestleistungen aufstellte (Diskus: 24,95m / Kugel: 9,56m). Im Speer wurde Marie Gesamt-Dritte.

Erik Hühnel beendete seinen dritten Speerwurfwettkampf in Folge siegreich und übertraf wiederum die 40m-Marke (41,64m). Auch über 80m-Hürden siegte Erik; im Weitsprung wurde es Platz 2. Nils Seefeldt stellte bei seinem Hochsprungsieg seine persönliche Bestleistung ein; über 100m wurde er Dritter (pBL 12,93sec). Im Hürdenvorlauf stellte er eine neue Bestleistung auf (12,60sec) – konnte diese aber im Finale nicht wiederholen. Der 15jährige Julius Hühnel (jetzt 1.LAV Rostock) gewann seinen Weitsprungwettbewerb mit 5,62m und wurde über die 80m Hürden Zweiter. Die Schulz-Brüder Marius (jetzt SC Neubrandenburg) und Niclas bestritten gemeinsam den 100m-Vorlauf, den Marius in sehr guten 11,61sec gewann. Auch Niclas konnte zufrieden sein: seine 12,42sec in der U20 stellen eine neue persönliche Bestleistung dar! Marius trat außerdem noch über 110m-Hürden an und verbesserte im Finale seine Bestmarke aus der letzten Woche auf 15,26sec.

Emma Schröder (W15) war in drei Disziplinen aktiv; ihre 14,33sec über 100m stellen einen neuen persönlichen Rekord dar. Emma Fichelmann (WU18) und Greta Blaudzun (WU20) traten in den Sprungdisziplinen Weit und Hoch an. Seit einigen Wochen versuchen sich beide in einer neuen Weitsprungtechnik, die sie von Wettkampf zu Wettkampf verfeinern. Die Weiten (Emma: 4,95m / Greta: 4,91m) sind zwar noch nicht im Wunschbereich – eine Steigerung ist aber bereits sichtbar. Im Hochsprung konnte Greta 1,55m meistern; die anschließenden 1,60m riss sie denkbar knapp.

Ihren ersten Test im EM-Jahr absolvierten die Prüfer-Brüder mit dem Männer-Diskus. So recht wollte es aber auf der Außenanlage nicht klappen: erst im 5.Versuch gelang Henning ein „vernünftiger“ Wurf – mit 60,67m blieb er nur knapp unter seiner Bestmarke. Davon war Clemens mit 58,89m weit entfernt. Das Ziel „Berlin“ ist damit noch in weiter Ferne – sind dafür doch mindestens 64m nötig. Die nächste Möglichkeiten für die beiden Recken vom SC Potsdam sind die Halleschen Werfertage in zwei Wochen...

Bilder erst nach Anmeldung sichtbar (165 Fotos A.Blaudzun / 322 Fotos U.Kunkel / 287 Fotos I.Ehlert)
Ergebnisse (Link zu Zatt.de)